Schlüsselübergabe


Ralf Isken geht Dominic Böhm kommt

Ende Juli 2019 verabschiedet sich Ralf Isken in den Ruhestand. Wir wünschen ihm dafür nur das Beste und gute Gesundheit. Nach einer Amtszeit von sage und schreibe 35 Jahren hat er sich ein ruhigeres Leben redlich verdient. Sein Nachfolger Dominic Böhm, hat die Arbeit am 1. Juni aufgenommen. Das ermöglicht eine gründliche Einarbeitung.

Nachstehend stellen wir Dominic Böhm vor.
 

Herr Böhm, Sie wurden am 6. April an der Generalversammlung als neuer Direktor vorgestellt. Warum haben Sie sich für diese Aufgabe beworben?

Die Bezirks-Sparkasse Dielsdorf ist eine typische Regionalbank mit einer überblickbaren Grösse. Das konsequente Ausrichten der Unternehmenspolitik auf eine Region finde ich sympathisch. Ferner schätze ich kurze, unkomplizierte Entscheidungswege und ein kleines, schlagkräftiges Entscheidungsteam. Genau das finde ich bei der BSKD.

Als Vorsitzender der Geschäftsleitung haben Sie grosse Kompetenzen. Werden Sie nun alles umkrempeln und die Bank nach Ihren Vorstellungen verändern?

Ich darf eine Bank übernehmen, die seit vielen Jahren erfolgreich ist und hervorragend funktioniert. Es entspricht nicht meinem Naturell, eingespielte Abläufe ohne Not zu verändern. Zuerst möchte ich "ankommen", dann Teil des Teams werden und erst danach zusammen mit meinen MitarbeiterInnen allfällige Verbesserungen vornehmen.

Betrachten Sie Ihre neue Stelle als Sprungbrett für weitere Karriereschritte oder haben Sie damit Ihr Lebensziel erreicht?

Bei der Migros Bank war ich 25 Jahre. Seit 15 Jahren lebe ich in der gleichen Partnerschaft. Sie sehen: Ich bin von Natur aus beständig und neige nicht zu Schnellschüssen. Den Schritt zur BSKD habe ich nach reiflicher Überlegung und aus guten Gründen vollzogen. Nun möchte ich meine Ziele realisieren.

Was reizt Sie an Ihrer neuen Stelle?

In den vergangenen 25 Jahren habe ich eine breite und tiefe Erfahrung in wichtigen Bereichen des Bankgeschäfts gesammelt. Diese nun im Rahmen einer neuen Gesamtverantwortung einzusetzen, finde ich spannend. Zusammen mit den intensiveren Führungsaufgaben ergibt sich eine neue Herausforderung.

Die Bezirks-Sparkasse Dielsdorf erzielt ihre Erträge vor allem im Kreditgeschäft. Wie stehen Sie dazu?

Ich kenne dieses Geschäft sehr gut und bin sicher, dass die BSKD auch in den kommenden Jahren stabile Erträge im Zinsdifferenzgeschäft erwirtschaften kann.

Die BSKD ist eine typische Regionalbank und bekennt sich dazu. Wie beurteilen Sie diese Ausrichtung?

Ich bin überzeugt, dass eine Bank mit sehr regionaler Ausrichtung auch in Zukunft Existenzberechtigung hat und sich von ihren Konkurrenten abheben kann auch durch die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung.

 

Persönliche Daten

Wohnhaft: im Zürcher Oberland, mit Wurzeln in Niederweningen
Geburtsdatum: 29. Juni 1977
Heimatort:      Zürich / Val Müstai
Zivilstand: ledig

Beruflicher Werdegang
25 Jahre relevante Beruftspraxis bei der Migros Bank AG. Kaufmännische Lehre, anschliessend unterschiedliche
Funktionen im Vertrieb (Private Kunden, Kommerzielle Kunden) und im Backoffice (Kreditverarbeitung
und -risikomanagement). Zuletzt tätig als Leiter Private Kunden Zürich Süd. Seit April 2010 Mitglied der Direktion.
 

Ausbildung

  • MAS (Masterdiplom) in Banking an der Universität Bern (2015/2016)
  • CAS (Certificate of Advanced Studies) in Real Estate Finance (2014/2015)
  • Executive Programm am Swiss Finance Institute (2006/2007)
  • Dipl. Betriebsökonom FH (Studium an der Zürcher Hochschule Winterthur 1998-2001)


Freizeit

  • Bewegungsmensch, liebt die Berge und reist gerne
  • Leidenschaftlicher Skifahrer
  • Wandern
  • Windsurfen